AktuellesGoldener Anker führt Ankerbräu
Seit Dezember 2007, kurz vor Weihnachten, gibt es im Ringhotels Giffels Goldener Anker in der Anker Bar frisch gezapftes Ankerbräu-Weizen Bier!!
Auf der Anuga 2007 in Köln, der weltgrößten Fachmesse der Ernährungswirtschaft und Nahrungsmittelindustrie entdeckte Inhaberin Natja Freund zusammen mit ihrem Mann Christian Freund mehr aus Zufall die Existenz der Anker-Brauerei. Das Logo der Ankerbrauerei, ein goldener Anker auf meerblauem Hintergrund, fiel ihnen direkt ins Auge und sie wurden neugierig.
Schnell kamen sie mit dem Braumeister, Herrn Georg Fischer, ins Gespräch und man entdeckte die Gemeinsamkeit der Ankerbrauerei in Nördlingen und des Hotels in Bad Neuenahr. Die Geschichte der Ankerbrauerei geht bis ins 17. Jahrhundert zurück auf die damalige Gastherberge und kleine Bierbrauerei „Zum Goldenen Anker“ in Nördlingen, die sich bis heute im Familienbesitz erhalten hat und inzwischen zu einer modernen, innovativen Kleinbrauerei mit einem jährlichen Bierausstoß von 20.000 hl Bier gewachsen ist.
Aufgrund der geschichtlichen Parallelen waren sich Braumeister Fischer und Ehepaar Freund schnell einig – Ankerbräu muß in den Goldenen Anker nach Bad Neuenahr!
Nach kleineren Umbauten in der Anker Bar im Dezember wurde kurz vor Weihnachten das erste Glas Rieser Hefe-Weizen gezapft. Hierbei handelt sich um eine milde, obergärige Bierspezialität mit einem Extraschuß Hefe, was einen milden, frucht- und hefearomatischen Geschmack bei hefetrüber Bernsteinfarbe ergibt. Serviert wird das Weizen – wie könnte es anders sein – in Original-Ankerbräu-Gläsern mit dem „Goldenen Anker“.
Die Weihnachtsgäste im Hotel waren begeistert! Ein frisch gezapftes Weizen-Bier ist in Hotelbars nur selten zu finden. Außerdem wird es nicht nur, wie bei Weizen-Bier aus der Flasche sonst ausschließlich üblich, in 0,5 l Gläsern, sondern auch in 0,3 l Gläsern angeboten. So kommen auch zaghafte Biertester, denen ein halber Liter zu viel erscheint, langsam auf den guten Geschmack.
Und noch eine Besonderheit weist das Hefe-Weizen der Ankerbrauerei auf: Um dem Hauptproblem, dem Transport von Mehrweggebinden entgegen zu wirken, entwickelte Ankerbräu ein preisgünstiges Einwegsystem für den Fassbereich – das Bier wird in einem Karton vertrieben. Vor dem Abfüllen wird dem Bier die Kohlensäure entzogen, so daß dieses ohne Druck in so genannte Bag-In-Box Beutel abgefüllt werden kann. In der Gaststätte wird das CO2-arme Bier beim Zapfen über den Anker-Bier-Carbonator aus dem Beutel heraus wieder mit Kohlensäure angereichert, womit seine ursprüngliche Konzentration wieder hergestellt wird. Seit April 2007 ist die Marktreife erreicht und der Absatz dieses sehr transportfreundlichen Bag-In-Box-Bieres steigt kontinuierlich an.
Im Januar 2008 überzeugte sich nun auch der Vertriebsleiter von Ankerbräu, Herr Karl Bosch, von der Präsenz seines Bieres erstmalig im gesamten Ahrtal.
(Foto: Gerd Weigl)
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